Whitepaper · Dynamischer Stromtarif
Wie ein dynamischer Stromtarif funktioniert, warum der Festpreis einen Risikoaufschlag enthält und wie ein Agent die günstigen Stunden nutzt, ohne Sie in die teuren laufen zu lassen.
Das Wichtigste zuerst
Sie zahlen den echten Börsenpreis je Stunde statt einen pauschalen Festpreis. Nachts und bei viel Wind ist Strom oft sehr günstig.
Nur ungesteuert. Das Risiko sind die teuren Stunden. Genau die meidet der Agent, indem er flexible Lasten verschiebt.
Etwas hilft viel: Speicher, Wärme, Kälte, Laden. Schon ein Teil Ihrer Last reicht, um den dynamischen Tarif klar positiv zu machen.
Häufig ein niedriger einstelliger Cent-Betrag je kWh gegenüber dem Festpreis, über den Jahresverbrauch ein fünfstelliger Betrag.
Das Problem
Ein Festpreis wirkt bequem, ist aber teuer erkauft. Drei Gründe:
Die Hebel
Der Agent macht aus dem dynamischen Tarif einen planbaren Vorteil:
Speicher, Wärme, Kälte und Laden wandern in die billigsten Fenster, ohne Eingriff.
In den teuersten Stunden wird der Verbrauch reduziert oder aus dem Speicher gedeckt.
Lastverschiebung senkt zugleich Leistungspreis und nutzt atypische Netznutzung (§19).
Beispielrechnung indikativ
Ein vereinfachtes Beispiel für gemanagten dynamischen Einkauf gegenüber Festpreis. Die Zahlen sind illustrativ und hängen von Lastgang und Markt ab.
| Jahresstromverbrauch | 1.000.000 kWh |
| Vorteil je kWh (gemanagt) | 2,5 ct/kWh |
| Einsparung pro Jahr | 25.000 €/Jahr |
Plus geringeres Netzentgelt durch dieselbe Lastverschiebung.
So macht wattsinn es sicher
wattsinn rechnet alle fünf Minuten einen Fahrplan über 96 Stunden und steuert danach Ihre flexiblen Lasten:
Energie mit Sinn
Wir lesen Ihren Lastgang aus und zeigen Ihnen, was ein gemanagter dynamischer Tarif gegenüber Ihrem Festpreis spart, bevor Sie wechseln.
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